Helnwein ( texte )
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Gottfried Helnwein : William S. Burroughs
William S. Burroughs
poet
Helnwein, Faces

Edition Stemmle

It is the function of the artist to evoke the experience of surprised recognition:
to show the viewer what he knows but does not know that he knows.
Helnwein is a master of surprised recognition. ... +
Gottfried Helnwein, HELNWEIN FACES

Gottfried Helnwein :
DuMont, Buchverlag, Köln
Gregory Fuller
Das Gewaltthema und das Thema "der als Opfer" setzten sich von Beckmanns früher Arbeit von 1907 bis zum heutigen Tag fort. Bei Bruce Naumann, Marcel Odenbach, Jeff Wall und Gottfried Helnwein wandeln sich zwar die künstlerischen Mittel radikal, nicht aber das Thema selbst.
Helnweins faszinierendes Oeuvre umfaßt absolute Gegensätze. Helnwein ist ein Künstler der kompromißlosen Aussagen: Das Triviale, etwa der Disneykultur, wechselt ab mit Untergangsvisionen der Seele, die Göttlichkeit des Kindes kontrastiert mit Horrorbildern von Kinderschändung. Sein Grundthema aber bleibt die Gewalt, das physische und seelische Leid, das ein Mensch dem anderen zufügt. Der Künstler variiert dieses Thema innerhalb zweier Komplexe, die sich über viele Jahre hin durch sein Werk ziehen. ... +
Gottfried Helnwein, Gregory Fuller, DuMont

Gottfried Helnwein :
Akademie Verlag, Berlin
published by Michael Groblewski and Oskar Bötschmann
Michael Groblewski and Oskar Bötschmann
Das Bild vom Künstler und sein Werk in der zeitgenössischen Kunst
Anders als Courbet in seinem Atelier ist Beuys in seiner Werkstatt allein.
Kunst und Leben sind in seiner Figur tatsächlich eins geworden, und zwar auf eine stille, aber um so eindringlichere Art.
Ist es da verwunderlich, dass Arno Breker in einer photographischen Arbeit von Gottfried Helnwein Hammer und Meißel aus der Hand gelegt hat und uns resigniert das Bild von Joseph Beuys als unerreichbares Modell vorhält?
( Abb. 20 ) ... +

Gottfried Helnwein : Antonin Artaud
Pfalzgalerie Kaiserslautern, Kunstmuseum Thun
Ausstellungskatalog
Gisela Fiedler-Bender
one man show
Es ist der Mensch, ausschließlich der Mensch, das menschliche Antlitz, der vom Leben gezeichnete Mensch. Es geht Helnwein nicht um die schöne Oberfläche des Gesehenen, nicht um ästhetischen Genuß an der Natur und um eine Bestätigung herkömmlicher ästhetischer Normen.
Sein Blick geht tiefer, genauer, unter die Oberfläche, hinter die Fassade. Und was er sieht, ist das, was wir nicht sehen wollen, was wir verdrängen und ausklammern möchten.
"Vergessen, verdrängen bedeutet aber resignieren; nur Bewußtes kann verändert werden, Unbewußtes natürlich nicht. Und so werden durchaus revidierbare Dinge erst durch Verdrängung unveränderbar", schreibt der österreichische Tiefenpsychologe und Psychotherapeut Erwin Ringel
- er sieht in seinem Heimatland, das das Ursprungsland der Psychoanalyse, das Geburtsland Siegmund Freuds ist, "eine Brutstätte der Neurosen."
Konnte die Kunst der Wiener Aktionisten, konnten die Aktionen von Nitsch, Mühl und Schwarzkogler nur in Wien entstehen, sind sie zu erklären als Reaktion auf eine repressive Erziehung, auf eine konservative Grundhaltung? ... +

Günter Zehnder
Rheinisches Landesmuseum, Bonn
Gottfried Helnwein's artistic and intellectual approach is to aim quite subtly at producing a crucial feeling of insecurity and a concomitant change of consciousness in the viewer, by using seemingly familiar or usual images that have a certain amount of tradition and an apparently well known composition. ... +
Gottfried Helnwein, Rheinisches Landesmuseum Bonn

Gottfried Helnwein : der schöne Schrecken
Basler Magazin
Christian Scholz
Kunst im 20. Jahrhundert
Nach 1945 trumpft die Kunst umfänglich erst wieder mit der 68er Bewegung schockierend auf. Etwa in der Pop-Art. Etwa mit den Bildtafeln eines Roy Lichtensteins. Seine Arbeiten, wie auch die anderer Pop-Artisten, tendieren indes zu einer Ästhetisierung des Schreckens. Zitatförmig nimmt Lichtenstein etwa Comic-Motive vom Krieg auf. Doch die Darstellung oszilliert zwischen Wohlgefallen an der Szenerie und Kritik an der Szenerie. Ähnlich ambivalent erscheinen die zahlreichen Drucke von Andy Warhol zum Thema "Kennedy-Mord".
Der wirkliche Schrei, Signum einer Vorkriegsepoche, taucht nicht mehr auf. Ausnahme von der Regel sind die Werke von Gottfried Helnwein. Sie zielen nochmals auf die Scham- und Peinlichkeitsschwelle. Oder sie machen aus dem täglichen Schrecken im Fernsehen ein formatfüllendes Standbild, ("Das Wunder I", 1980, "Das Lied I", 1981). ... +
Otto Dix, Pablo Picasso, Gottfried Helnwein, Roy Lichtenstein, Salvador Dali


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