Helnwein ( texte )
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Heiner Müller
Selektion -Neunter November Nacht

Museum Ludwig, Köln

Wie hält ein freundlicher Mensch wie Helnwein es aus, seine - exzellente - Malerei zum Spiegel der Schrecken des Jahrhunderts zu machen?
Oder hält er es einfach nicht aus, das nicht zu tun? Reflektiert sein Spiegel nur die Jahrhunderthaltung, LIEBER EIN SCHRECKEN OHNE ENDE ALS EIN ENDE MIT SCHRECKEN, die aus der Überbewertung des Todes kommt, Folge seiner Tabuierung durch Statistik. Perseus, der die Gorgo im Spiegel guillotiniert, und wenn der Kopf fällt, ist es der eigene.
Wie viel Köpfe hat ein Mensch / Mann in unserem Zeitalter der Spiegel? ... +
Heiner Müller über Gottfried Helnwein

Gottfried Helnwein :
Gottfried Helnwein, NUIT DU NEUF NOVEMBRE, Catalogue
Heiner Müller
Un récit de Stephen King. Un lycéen américain de 12 à 13 ans est fasciné, dans l'ennui de sa petite ville, par des documents relatifs aux camps de concentration allemands, comme le sont ses compagnons de classe par Superman. La formule de sa fascination est THEY JUST DID THOSE THINGS. ... +
Gottfried Helnwein, installation NUIT DU NEUF NOVEMBRE, Museum Ludwig Cologne

Gottfried Helnwein : Helnwein
Libro Port Publishing, Japan
Monograph
Toshiharu Ito
The photographic Self-Portraits
Artist of inner Turmoil.
Gottfried Helnwein's works from the 1980's are represented by the self-portraits in his "Black Mirror" series. However, these works reach far beyond the boundaries of the ordinary self-portrait.
They reflect the inner wants and desperation which lies within the viewer's own self.
Helnwein points out the new form of the modern self-portrait which involves the creator and viewer alike. ... +
Helnwein-Monograph, Japan, 1989

Gottfried Helnwein : self-portrait as sub-human II
Der Untermensch
Edition Braus, Musée d'Art Moderne Strasbourg, Expostion individuelle, 1986
Peter Gorsen
à l'exemple de l'autoportrait de Gottfried Helnwein
Les travaux les plus récents montrent que Helnwein maîtrise parfaitement son métier, lorsqu'il évoque des situations de catastrophes et des moments de crise de l'histoire contemporaine. Il traite pour ainsi dire toutes les manifestafions de la violence : guerre, torture, viol, obscénité sexuelle, fascisme dans sa forme historique morbide et dans sa forme actualisée. Ces derniers temps, il travaille sur deux, trois ou plusieurs plans monumentaux ce qui donne au spectateur l'impression d'assister à la mise en scène d'une succession illimitée d'images. On retrouve déjà dans les toutes premières formes actionnistes de Helnwein la démarche par laquelle il cherche à rapprocher l'art et le processus de la vie, en élargissant les scènes et en dramatisant le panneau peint traditionnel.
Les autoportraits actionnistes, d'un genre happening, existaient déjà lorsqu'il était étudiant à la HÖHERE GRAPHISCHE LEHR- UND VERSUCHSAN5TALT (Ecole des Arts Graphiques) de 1965-1969 et à L'ACADÉMIE DES BEAUX-ARTS à Vienne de 1969-1973. Ils peuvent être considérés comme des accessoires artistiques biographiques, plus ou moins conscients, accompagnant le reste de sa production. Dès le début, les actions photographiques lui servent de moyens d'inspiration et de modèles pour sa peinture. ... +

Gottfried Helnwein : self-portrait as sub-human I
Peter Gorsen
"Der Untermensch"

Edition Braus, Heidelberg

Gottfried Helnwein in his self-portraits
Je est un autre, RIMBAUD.
Helnwein compared the "quietly theatrical" ecstatic attitude of his self-portrait with the heroic pose of the figure of the suffering figure of Sebastian and generalizes both to the stigma of the artist in the 20th century, making him a kind of saviour figure. In addition, its poetic title sets the viewer onto the right track. The visual montage of the modern artist as Man of Sorrows with Friedrich's landscape painting projects the dashed hopes of the romantic rebellion into the present, to the protest thinking of modernity, which has become introverted and masochistic, and its crossing of aesthetic boundaries. Is romanticism making a comeback? No; actually, it had never left modernity. But its rebellion is confining and introverting itself in the "body metaphysics" of contemporary artists to its own flesh and blood. ... +
Gottfried Helnwein, One Man Show at the Museum of Modern Art, Strasbourg

Gottfried Helnwein :
MIZUE,Tokyo, Japan
季刊 夏 SUMMER 1989 No.951
Toshiharu Ito

伊藤俊治

黒い鏡 — ゴットフリート・ヘルンヴァインの世界
Artist of inner Turmoil.
Gottfried Helnwein's works from the 1980's are represented by the self-portraits in his "Black Mirror" series. However, these works reach far beyond the boundaries of the ordinary self-portrait. They reflect the inner wants and desperation which lies within the viewer's own self. Helnwein points out the new form of the modern self-portrait which involves the creator and viewer alike. ... +
Gottfried Helnwein, MIZUE, art magazine, Japan

H.C. Artmann
Helnwein, Monographie

Orac Pietsch Verlag, Wien

einer erstellt die summe seiner beobachtungen in dieser welt der patzer und dämonen.
er vernimmt die schreie aus den gekachelten schreckträumen abseits einer satten gesellschaft, die weder mit dem laub der bäume noch mit dem grün der laubfrösche noch mit den froschaugen des miterlebens zu schaffen haben will.
er aber hört manche, die da schreien bis ihnen die gehirne zerspringen wie lichtjahre, und hört andere, still vor sich hinweinende, deren tropfende tränen eines noch-hoffens mit dem abscheulichen eisskalpell der hoffnungslosigkeit seziert werden. ... +
Gottfried Helnwein, MONOGRAPH

Gottfried Helnwein : Self-Portrait
Roland Recht
Conservateur en Chef des Musées de Strasbourg
Musée d’Art Moderne, Strasbourg

France

Une imagerie de la terreur
Le travail de Gottfried Helnwein se situe aux confins de plusieurs pratiques considérées généralement par la critique comme rigoureusement indépendantes les unes des autres: l'illustration, la peinture, la photographie, le happening. Cela suffirait déjà à le rendre suspect aux yeux de toute orthodoxie. ... +

Gottfried Helnwein :
Klaus Albrecht Schröder
Ausstellung "Die lädierte Welt", Realismus und Realismen in Österreich
Kunstforum, Wien
Helnweins Beitrag zu einer Hagiographie des 20.Jahrhunderts
Es läßt sich schwerlich leugnen, daß die Aggressions- und Verletzbarkeitssymbolik von Helnweins bekanntem, mehrfach variierten Selbstportrait mit verbundenem Kopf, den von Wundklammern geblendeten Augen und dem aufgerissenen schreienden Mund etwas von einer selbstevidenten Metapher für eine elementare menschliche Bedingung heutiger Existenz hat.
... +

Gottfried Helnwein : The Silent Glow of the Avant-Garde I (triptych)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Peter Gorsen
Die suggestiven Bildmontagen Gottfried Helnweins
In Wirklichkeit ist Helnwein kaum einzuordnen. Bei ihm findet sich ebenso ein kleinmeisterliches Werk skurril-phantastischer Zeichnungen in der Nachfolge von Redon und Kubin. Meist vergessen wird auch sein Engagement gegen autoritäre Erziehung, Wettrüsten, Verschmutzung der Umwelt und Psychiatrie. Helnwein hat die Motive und Formen der Populärkultur in teils karikierender, teils grotesk verfremdender Absicht verwendet. Sein penetranter Hypernaturalismus beunruhigt, grenzt an ironische Übertreibung. Die Brecht-Benjaminsche Maxime "Nicht an das gute Alte anknüpfen, sondern an das schlechte Neue" hat bereits seine Anfänge in den frühen siebziger Jahren bestimmt.
So wurde für ihn das grenzüberschreitende Arbeiten mit Mitteln ebenso der Fotografie, Comic strips, Science-fiction wie der realistischen Malerei eine selbstverständliche Konsequenz.
Helnwein hat den "ruhig theatralischen" Verzückungsgestus seines Selbstbildnisses mit der heroischen Haltung der leidenden Sebastians-Figur verglichen und beides zum Stigma des Künstlers im 20. Jahrhundert, einer quasi religiösen Erlöserfigur, verallgemeinert. Sein poetischer Bildtitel bringt den Betrachter zusätzlich auf die richtige Spur. Die optische Montage des modernen Künstlers als Schmerzensmann mit dem Landschaftsbild Friedrichs projiziert die gescheiterte Hoffnung der romantischen Rebellion auf die Gegenwart, auf das verinnerlichte, masochistisch gewordene Protestdenken der Moderne und ihre ästhetischen Grenzüberschreitungen. Kehrt die Romantik wieder? Nein, sie hat die Moderne in Wahrheit nie verlassen. Doch verengt und verinnerlicht sich ihre Rebellion in den irrationalen "Körpermetaphysiken" der zeitgenössischen Künstler auf das eigene Fleisch und Blut. ... +


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