Helnwein ( presse )
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The Guardian
Kate Connolly

But as with his repressive Roman Catholic upbringing, it seems that Helnwein, born in 1948, will never escape the Nazi theme (in fact, he sees the two traditions as inextricably linked). Spurred into action by an interview in an Austrian tabloid in which the country's top court psychiatrist, Dr Heinrich Gross, admitted killing children at Vienna's Am Spiegelgrund Paediatric Unit during the war by poisoning their food, Helnwein painted Life not Worth Living - a watercolour of a little girl "asleep" on the table, her head in her plate. The painting sparked a nationwide debate that finally led to Gross appearing before a Vienna court in March. The judge ruled Gross was mentally unfit to be tried.
Outside the courtroom I met relatives of his alleged child victims, bearing photographs of them: their bellies distended from drug experimentation, their skulls clamped in head-measuring instruments. The brains of more than 400 of them ended up pickled in jars in the basement of the hospital where Gross experimented on them. Helnwein's first solo show in the UK consists largely of frail and tender formaldehyde-yellow or x-ray-blue images of pre-natal babies and children, reflecting the horror of the Nazi euthanasia programme, but brought close to the 21st century by the freshness of the Gross story. The huge portraits have been reworked from deformed teratological images from Austria's Anatomical Museum. ... +

Gottfried Helnwein :
Haaretz
Israel
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FAZ
Antje Vollmer

Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

Antje Vollmer: Zur Sloterdijk-Debatte
Die Reihe der großen Namen ist lang, die in den letzten Jahren in Verdacht und Verruf gerieten.
Botho Strauß, Anselm Kiefer, Martin Walser, Hans Magnus Enzensberger, Gottfried Helnwein, Peter Handke
- ihnen allen wurde "gefährliches Denken", Abdriften in "Untiefen" oder "Fischen im Trüben" vorgeworfen, wenn man sie nicht gleich verdächtigte, "faschistoid" zu denken, zu malen oder zu schreiben. ... +
Antje Vollmer: Zur Sloterdijk-Debatte. Berlin, 27.09.1999

Ober-Österreichische Nachrichten
Irene Judmayer
Interview: Maler Gottfried Helnwein zu seiner "Apokalypse" in der Dominikanerkirche Krems.
Gigantische Kulisse für eine irritierende Schau großformatiger Bilder:Der 1948 in Wien geborene Maler Gottfried Helnwein zeigt in der sakralen Wucht der Dominikanerkirche Krems seine "Apokalypse". Einen Bild-zyklus anläßlich der "Großen Prophezeiungen", heuer Motto des nö. Donaufestivals. Die OÖN sprachen mit dem Künstler, der seit 1997 in Irland lebt und einer der International (u.a. in Japan, China, Finnland, USA, Russland) präsentesten aktuellen Maler Österreichs ist. Erstmals seit sechs Jahren stellt er wieder in seiner Heimat aus. ... +
Gottfried Helnwein, Apokalypse, Installation, one-man show, Krems.

Gottfried Helnwein :
profil
Wien
Horst Christoph
Interview. Gottfried Helnwein über seine späte Entdeckung der Renaissance und den Performance-Künstler Muhammad Ali.
Helnwein: "Mich hat der ganze Kulturbetrieb nicht interessiert. Ich war als Kind von Comics fasziniert, und den Rolling Stones und Jimi Hendrix, und ich habe mir immer gesagt, so müsste man auch malen können. Ich habe natürlich am Anfang Bilder gemacht, die ausgestellt werden sollten, aber ich habe immer das Gefühl gehabt, dass das noch nicht alles sein kann."
"Mich hat immer Unzufriedenheit mit dem, was ich gerade mache, weitergebracht. So habe ich Anfang der achtziger Jahre einen radikalen Schnitt vollzogen. Und ich bin mit meiner Familie nach Deutschland gegangen - auf Distanz zum Bekannten, Vertrauten. Ich habe dabei eine ungeheure Freiheit empfunden und schlagartig anders gemalt. Erst aus der räumlichen und zeitlichen Distanz ist mir auch das Österreichische in meiner Arbeit bewusst geworden, und habe ich es kritisch weiterentwickeln können." ... +
Gottfried Helnwein, Installation and one-man show, Museum of Lower Austria

Gottfried Helnwein :
Münchener Merkur,
Kultur.
Malve Gradinger
Münchener Muffathallen-Produktion und die Geschichte eines Bildes und einer Witwe. Finis eines gefährlich-absurden post(?)-faschistischen Vorspiels: Ingeborg Wünsche. Witwe eines SS-Mannes, hat von den angedrohten juristischen Schritten gegen Gottfried Helnweins "SS-Gruppenbild mit Madonna und Kind" (wir berichteten) schließlich abgesehen... ... +
Gottfried Helnwein, His painting "EPIPHANY I, The Adoration of the Magi" provokes a protest by the widow of former Hitler Aid, SS-officer Wünsche, who appears in the painting. Ingeborg Wünsche threatens to sue Helnwein.

Gottfried Helnwein : Child 6
Emma
Cologne
Alice Schwarzer
cover art: Gottfried Helnwein
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Gottfried Helnwein : Hans Kresnik and G. Helnwein
Stuttgarter Zeitung
Maria Ossowski
Premiere im Stuttgarter Schauspielhaus
Der als Fotorealist bekanntgewordene Wiener Künstler Gottfried Helnwein schuf das Bühnenbild zu Kresniks Inszenierung. "Meine Bildideen scheitern oft and der Zweidimensionalität, fürs Theater kann ich vom Make-up übers Bühnenbild bis zum Plakat alles entwerfen, das kommt meinen künstlerischen Vorstellungen am nächsten." Seine Ideen schufen den Akteuren anfangs grosse Probleme. Er entwarf als Bühne eine Schräge, im 60-Grad-Winkel, für die man die Schauspieler eigentlich hätte anseilen müssen, und flachte sie dann auf 26 Grad ab. " Aber die Schauspieler sind immer noch ziemlich ausser Atem." ... +

Westfählischer Anzeiger
AP
Den Bürgern mehr Urteilsvermögen zutrauen
Bonn (AP). In der von den Grünen neu entfachten Diskussion über den demokratischen Umgang mit der Kunst aus der NS -Zeit hat gestern der österreichische Maler Gottfried Helnwein dazu aufgefordert, dieser sogenannten NS- Kuns ihren Mythos zu nehmen, indem man sie nach über 40 Jahren auch öffentlich zeige. ... +
Gottfried Helnwein, Diskussion ueber NS - Kunst

Gottfried Helnwein : Performance "Der Untermensch"
Weser Kurier
Spektakulärer Almauftrieb in der Kunsthalle zur Eröffnung der Helnwein-Ausstellung
"Ausstellungsoper", das ist ein Konglomerat von verschiedenen Elementen, von Bildern, Musik, Performance, Spontantheater und Video, die zu einem optisch wie akustisch bedrängenden Medienspektakel zusammenwirkten. Helnwein hat sich mit der gleichermaßen trivialen wie subtilen Ästhetik des Nationalsozialismus beschäftigt und versucht ihre Selbstentlarvung mit ihren eigenen Mitteln, wenn er zum Beispiel die Zuschauer mit dem ideologischen Gedankengut des Nationalsozialismus, etwa der Darstellung der "Gesäßformen der höheren und der niederen Rassen" oder dem deutschen Liedgut der Zeit über fünf Monitore in peinigender Penetranz konfrontiert. Oft sind es nur Wort- und Bildfetzen, die rhythmisch über die Bildschirme hämmern, begleitet von dem dumpf-leisen, zuletzt bis zum Dröhnen gesteigerten Sound der Patchwork-Gruppe, währenddessen vorn auf dem Podium zwei in deutsche Wehrmachtsuniformen gekleidete Köche ein pseudoreligiöses Meßritual zelebrieren. Schluß mit Knalleffekt - dann Stille: Von schwarz geschminkten Soldaten werden über die Treppe fünf Kühe hufdonnernd und hinter sich kleckernd in den Saal gezerrt. ... +


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