Helnwein ( presse )
NEWSKÜNSTLERWERKETEXTEPRESSEKONTAKT


FAZ
Antje Vollmer

Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

Antje Vollmer: Zur Sloterdijk-Debatte
Die Reihe der großen Namen ist lang, die in den letzten Jahren in Verdacht und Verruf gerieten.
Botho Strauß, Anselm Kiefer, Martin Walser, Hans Magnus Enzensberger, Gottfried Helnwein, Peter Handke
- ihnen allen wurde "gefährliches Denken", Abdriften in "Untiefen" oder "Fischen im Trüben" vorgeworfen, wenn man sie nicht gleich verdächtigte, "faschistoid" zu denken, zu malen oder zu schreiben. ... +
Antje Vollmer: Zur Sloterdijk-Debatte. Berlin, 27.09.1999

Gottfried Helnwein : Fire-Man
Neue Passauer Rundschau
Irmgard Schmidmaier
"Apokalypse" - Eine Installation von Gottfried Helnwein
In zahlreichen Variationen stellt Helnwein sein Lebensthema dar, die Grausamkeiten und Abgründe der Menschen.
Lyrische Titel der jüngsten Zyklen, "Angel Sleeping" oder "Saint Silent", legen eine ironisch-mehrdeutige Spur.
Doch was Helnwein zu sagen hat, das malt er auch, genau und unerbittlich.
Die Fotoserie "Poems" in der Krypta geht den umgekehrten Weg. Hier lassen die Bilder - durch Unschärfen, Verschleierung und Farbirritationen verfremdet - die Spuren von Tod und Grauen nur erahnen. ... +

Gottfried Helnwein : Testbild, kann erstzt werden
Die Furche
Gustav Strasser
Gottfried Helnwein und Alfred Kubin: Ausstellung zweier bedeutender österreichischer Künstler in Krems.
Eine Ausstellung zweier großer österreichischer Künstler ist derzeit in Krems zu sehen.
Im Rahmen des Niederösterreichischen Donaufestivals können in der ehemaligen Dominikanerkirche Werke des zeitgenössischen Maler Gottfried Helnweins und des 1959 verstorbenen Zeichners und Illustrators Alfred Kubin besichtigt werden.
Gottfried Helnweins Bilder vermitteln das Gefühl von Angst und Schmerz. Der Künstler, nach zehnjähriger Abstinenz wieder mit einer Einzelausstellung in Österreich vertreten, präsentiert in den Sakralräumen der ehemaligen Dominikanerkirche in Krems 50 Exponate, 18 wurden für die Ausstellung in Krems gefertigt.
Das Ambiente des aus dem 14. Jahrhundert stammenden Klosterhaus ist prädestiniert für Helnweins großflächige Bilder. Deren Inhalt, Mythen, Utopien und Fiktionen, fügen sich dem Thema des diesjährigen Donaufestivals: "Die großen Prophezeiungen".
Gottfried Helnweins zu Leinwand gebrachte apokalyptische Visionen sind gerade zur Jahrtausendwende aktuell.
"Ich glaube", so Helnwein, "es ist ein Zeitpunkt, an dem die Menschen besonders sensibel für Bereiche sind, die jenseits des logisch-rationalen Denkens liegen." ... +

Kurier, Wien
Chronik
KREMS Helnwein & Kubin Erstmals werden im Rahmen des nö. Donaufestivals zwei Ausstellungen mit Bildern von Alfred Kubin und Gottfried Helnwein gezeigt. Die Gemeinsamkeit der Künstler: Der vor 40 Jahren verstorbene Kubin malte ähnlich apokalyptische Darstellungen wie Helnwein, der in Irland lebt und seit zehn Jahren erstmals in Österreich ausstellt. Bedrohlich-Bedrückendes steht bei beiden im Mittelpunkt der Arbeiten. ... +

Gottfried Helnwein :  Angel sleeping
Kleine Zeitung Graz
Frido Hütter
Helnwein, der Meister des Grauens auf den zweiten Blick, zeigt bei einer Personale in Krems verstörend intensive Grossformate. Estmals wieder seit fast zehn Jahren.
Es mag paradox scheinen: Aber Helnweins historisches Verdienst liegt hinter der - meist irrwitzig attraktiven - Oberfläche seiner Bilder:
Der zweite, dritte Blick offenbart dem Betrachter das psychologische.
Großtalent Helnwein, das Stimmungen und Zustände detailgenau erkennt und durchleuchtet.
Das war in Frühen Motiven wie "Leid macht stark" oder "Die Tochter des Schlurfs" erkennbar und ist auch hier nicht anders. Man nehme das oben abgebildete Motiv als Beispiel.
Wolfgang Bauer sagt: "Helnwein hält sich gerne an diversen Grenzen auf. Wer hier durch will, wird von ihm genau geprüft. Er ist einer der magischen Zöllner der Kunst."
Die Zollformalitäten in Krems seien somit ausdrücklich empfohlen. ... +

Gottfried Helnwein : "Limbo I, II, III, IV"
Gottfried Helnwein, Installation und One-Man-Show, Krems
Elke Krasny
Elke Krasny: Aus einem Gespräch mit Gottfried Helnwein über seine Ausstellung "Apokalypse" in der Dominikanerkirche
Für Helnwein ist die Apokalypse seit langem ein faszinierendes Thema und diese Ausstellung daher auch nicht der Millenniumshysterie zu verdanken, sondern eine konsequente Fortführung seiner Arbeiten seit den 70er Jahren.
"Mir persönlich ist das Millennium völlig egal", sagt Helnwein, aber "die Jahrtausendwende ist ein guter Anlaß für eine Ausstellung in Österreich. Ich glaube, es ist ein Zeitpunkt, an dem die Menschen besonders sensibel sind für Bereiche, die jenseits des logisch/rationalen Denkens liegen". ... +

Ober-Österreichische Nachrichten
Irene Judmayer
Interview: Maler Gottfried Helnwein zu seiner "Apokalypse" in der Dominikanerkirche Krems.
Gigantische Kulisse für eine irritierende Schau großformatiger Bilder:Der 1948 in Wien geborene Maler Gottfried Helnwein zeigt in der sakralen Wucht der Dominikanerkirche Krems seine "Apokalypse". Einen Bild-zyklus anläßlich der "Großen Prophezeiungen", heuer Motto des nö. Donaufestivals. Die OÖN sprachen mit dem Künstler, der seit 1997 in Irland lebt und einer der International (u.a. in Japan, China, Finnland, USA, Russland) präsentesten aktuellen Maler Österreichs ist. Erstmals seit sechs Jahren stellt er wieder in seiner Heimat aus. ... +
Gottfried Helnwein, Apokalypse, Installation, one-man show, Krems.

Gottfried Helnwein :
profil
Wien
Horst Christoph
Interview. Gottfried Helnwein über seine späte Entdeckung der Renaissance und den Performance-Künstler Muhammad Ali.
Helnwein: "Mich hat der ganze Kulturbetrieb nicht interessiert. Ich war als Kind von Comics fasziniert, und den Rolling Stones und Jimi Hendrix, und ich habe mir immer gesagt, so müsste man auch malen können. Ich habe natürlich am Anfang Bilder gemacht, die ausgestellt werden sollten, aber ich habe immer das Gefühl gehabt, dass das noch nicht alles sein kann."
"Mich hat immer Unzufriedenheit mit dem, was ich gerade mache, weitergebracht. So habe ich Anfang der achtziger Jahre einen radikalen Schnitt vollzogen. Und ich bin mit meiner Familie nach Deutschland gegangen - auf Distanz zum Bekannten, Vertrauten. Ich habe dabei eine ungeheure Freiheit empfunden und schlagartig anders gemalt. Erst aus der räumlichen und zeitlichen Distanz ist mir auch das Österreichische in meiner Arbeit bewusst geworden, und habe ich es kritisch weiterentwickeln können." ... +
Gottfried Helnwein, Installation and one-man show, Museum of Lower Austria

Gottfried Helnwein : Helnwein working on "Head of a child 2"
Kronenzeitung
Wien
Marga Swoboda
In den siebziger Jahren hat der Maler Gottfried Helnwein mit seinen Bildern von gequälten, mißbrauchten Kindern ein Tabu gebrochen. Die Bilder schockieren noch immer, obgleich wir hier nur Porträts ausgewählt haben. Sie tun dennoch weh. Sie machen den wirklichen Schmerz vorstellbar: den Schmerz der gequälten und mißbrauchten Kinder. ... +

Gottfried Helnwein : Hamletmaschine
Deutschlandradio
Kulturzeit - 9.05 Uhr
Heinz Benfitzsch
Ich hätte gern diese Vorstellung verlassen,...
Vor Jahren war Robert Wilson mit seiner Interpretation der HAMLETMASCHINE zu den Berliner Festwochen eingeladen.
Wilson bezwang den Text durch überstilisierten Ästhetizismus. Die Kritik feierte seinen Formalismus und sein Lichtdesign. Das Westberliner Schaubühnenpublikum (die Mauer stand damals noch) war begeistert von Wilsons gestylten Standbildern und seinem designten Licht. Den Urschrei in der HAMLETMASCHINE verspürte keiner. Diese HAMLETMASCHINE beunruhigte keinen. Fastfood für Intellektuelle, ohne Kanten und Tiefe, ohne die Wut des Autors.
Ein schöngeistiger Event, ohne den zerrissenen Background der Entstehungsgeschichte, ohne den "Ruf nach mehr Freiheit" aus dem "der Schrei nach dem Sturz der Regierung wird". Das beruhigende dieser HAMLETMASCHINE war, daß sie nichts wollte, außer anders sein.
Nun wieder HAMLETMASCHINE; die Mauer gibt es nicht mehr, die Berliner Festwochen immer noch, Robert Wilson ist Weltstar geworden und noch harmloser als er schon immer war.
Schon im Vorfeld löste diese Münchner Produktion Unruhe und Bewegung aus.
Grund war ein Bild, "Epiphanie", des Wiener "Blut und Schockmalers" Gottfried Helnwein, Teil seines Bühnenbildes für die Münchner HAMLETMASCHINE.
Die Witwe eines auf dem Helnwein-Gemälde abgebildeten SS-Offiziers versuchte in München gegen das Bild eine einstweilige Verfügung zu erwirken, der nicht stattgegeben wurde. Aufgrund von verschiedenen Bürgerinitiativen in Berlin verboten die "Berliner Festwochen" eines der beiden Plakate von Gottfried Helnwein um ihr "Highlight" HAMLETMASCHINE "nicht zu gefährden".
Auf dem Plakat ist das Opfer einer Gewalttat zu sehen, ein 10-jähriges Mädchen.
Noch bevor die Inszenierung in Berlin zu sehen war beschäftigten sich Medien, Bürger, Politiker und Rechtsanwälte damit. ... +


12
more

|
ALL 2008-2003 2002-1997 1996-1991 before 1991




ENGLISHDEUTSCHFRANCAISITALIANOESPANOLPOLSKIRUSSIANCHINESEJAPANESE
Helnwein : presse
NEWS [
News Update
]
KÜNSTLER [
Atelier
Biografie
Ausstellungen
Sammlungen
Bibliografie
]
WERKE [
selected Works
]
TEXTE [
ausgewählte Autoren
deutsche Texte
internationale Texte
]
PRESSE [
ausgewählte Artikel
>deutsche Presse
internationale Presse
Internet
]
KONTAKT [
Gästebuch
E-mail
Links
]